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Transfer-Coup: Club angelt sich Olympia-Ski-Trainer

Diesen Mann hatte so wohl niemand auf dem Zettel - 16.09.2019 14:49 Uhr

Mathias Berthold, 54 Jahre jung. Im Profifußball wird dieser Name dem einen oder anderen doch eher unbekannt vorkommen - das könnte sich aber bald ändern: So soll der Ex-Ski-Lehrmeister laut Medienberichten bereits seine Arbeit am Valznerweiher aufgenommen haben. Dazu passt auch folgendes Zitat, das Canadi gegenüber Bild äußert: "Er wird die Spieler in guten wie schlechten Phasen begleiten und mit seiner Erfahrung mithelfen, Athleten auch wieder aus Formlöchern heraus zu helfen."

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Aber wer ist der Mann, der nun Schnee gegen Rasen eintauscht? In Sachen Wintersport weiß Berthold definitiv, wovon er spricht. 1993 wurde er als aktiver Sportler Slalom-Weltmeister, auch als Trainer konnte er an diesen Erfolg anknüpfen: Als Coach peitschte er im Jahre 2010 Deutschlands Ausnahmekönnerinnen Maria Riesch und Viktoria Rebensburg zum Sieg bei Olympia - ein Meilenstein in Bertholds Trainerkarriere. Anfang des Jahres war der 54-Jährige noch Cheftrainer im DSV-Herrenteam - nun folgt nach einer kurzen Ruhepause also die nächste Herausforderung auf fremdem Gebiet.

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Im Frankenland wird der neue Mann vor allem die Punkte Persönlichkeitsentwicklung und Psyche auf und neben dem Platz angehen. Ein Unbekannter im deutschen Profifußball - nicht aber für Damir Canadi. Beide Herren haben eine Vorgeschichte: "Ich kenne ihn aus Österreich. Wir haben uns mal unterhalten und haben fast das gleiche Denken über Athleten. Sein erster Eindruck in Nürnberg war sehr positiv. Es macht ihm sehr viel Spaß mit den Jungs".

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Olympia-Gold wird der Club mit Canadis Landsmann definitiv nicht einstreichen können. Wenn die Jungs aber dadurch lernen, entschlossener aufzutreten und den Sack in Darmstadt zum Beispiel das nächste Mal wirklich zuzumachen - könnte es am Ende wirklich der entscheidende Kniff auf dem Transfermarkt gewesen sein.

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