Sonntag, 17.11.2019

|

zum Thema

Wettkämpfe, allmählich könnt ihr kommen!

Nach dem Trainingslager wächst bei Michi Hofmann die Lust aufs Kräftemessen - 02.04.2012 07:00 Uhr

Kaum aus dem Trainingslager zurück, schon musste Michi Hofmann wieder 24 Stunden Dienst auf der Feuerwache schieben. © Stefan Hippel


Am letzten Montag war Michael Hofmann von Fuerteventura zurückgekommen, am Dienstag trat er schon wieder zum 24-Stunden-Dienst auf der Feuerwache an. Danach verging die Zeit rasend schnell. Die Familie wollte nach seiner langen Abwesenheit ein wenig Aufmerksamkeit, die Reiseutensilien mussten aufgeräumt werden, und langsam wird es Zeit, in die Wettkampfplanung einzusteigen. Wie gut, dass sein Trainingsplan überwiegend Ruhe vorsah - abgesehen von ein wenig Krafttraining im Fitnesstudio und ein bisschen Radfahren.

Schon in Spanien hatte sich der Triathlet Gedanken darüber gemacht, welche Wettkämpfe er bestreiten will, um sich für den Challenge in Roth am 8. Juli optimal vorzubereiten. Jetzt muss er sich ranhalten, um bei den jeweiligen Veranstaltern wegen eines Startplatzes anzufragen.   

"Wettkämpfe sind zur Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt sehr wichtig", erklärt Hofmann. "Man trainiert Schnellligkeit und Wettkampfhärte. Also die Fähigkeit, von 0 auf 100 zu beschleunigen." Auch der Stoffwechsel muss belastet werden, damit er dann richtig funktioniert, wenn es darauf ankommt.

"Im Training sollte man sich ja nicht so ausarbeiten", sagt Hofmann. "Daher freue ich mich darauf, mich mal wieder richtig zu schinden. Also alles aus mir 'rauszulassen."  

Der Wettkampf liefert wichtige Erkenntnisse über der Stand der Vorbereitungen: "Man schaut drauf, wie gut man unterwegs ist. Wie bin ich drauf, wo liegen meine Stärken, wo meine Schwächen."  Wie funktionieren die Wechsel? Klappt der Übergang vom Radfahren zum Laufen? Noch wäre reichlich Zeit, etwaige Schwachstellen zu verbessern - denn bis Roth sind es immerhin noch 97 Tage. 

Bilderstrecke zum Thema

Michi Hofmann - ein extrem-ausdauernder Feuerwehrmann

Seit seiner Kindheit dreht sich Michi Hofmanns Leben um Triathlon. Geboren und aufgewachsen zwei Kilometer Luftlinie vom früheren Schwimmstart des Rother Langdistanz-Triathlons entfernt, wurde er früh von der Faszination dieser Sportart gepackt. Seitdem reiht er Erfolg an Erfolg. Selbst seinen Beruf als Feuerwehrmann verdankt er dem Triathlon: Ein anderer Athlet brachte ihn bei einem Gespräch zufällig auf die Idee.


Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport