Zarate, Golke, Wück: Nürnbergs Helden vom 3:1 in München

10.11.2010, 18:19 Uhr
Wer anders konnte am 28. März 1992 beim historischen 3:1-Sieg des 1. FCN beim FC Bayern im Tor stehen als Nürnbergs letzter Nationalspieler? Andreas Köpke hatte mit seinem gehaltenen Effenberg-Elfer großen Anteil am fränkischen Triumph. Und danach? Vier Jahre später wechselte er als frischgebackener Europameister zum damaligen französischen Spitzenklub Olympique Marseille, bei dem er zwei Spielzeiten blieb, bevor er wieder nach Nürnberg zurückkehrte.
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Andy Köpke

Wer anders konnte am 28. März 1992 beim historischen 3:1-Sieg des 1. FCN beim FC Bayern im Tor stehen als Nürnbergs letzter Nationalspieler? Andreas Köpke hatte mit seinem gehaltenen Effenberg-Elfer großen Anteil am fränkischen Triumph. Und danach? Vier Jahre später wechselte er als frischgebackener Europameister zum damaligen französischen Spitzenklub Olympique Marseille, bei dem er zwei Spielzeiten blieb, bevor er wieder nach Nürnberg zurückkehrte. © dpa

Seit 2004 - von einem kurzen Intermezzo bei Hertha BSC Anfang dieses Jahres abgesehen - ist Köpke nun schon Deutschlands Torwarttrainer, hier mit den beiden Dauerrivalen Oliver Kahn und Jens Lehmann. Auch Köpke hatte einen solchen Konkurrenten: Bodo Illgner. Mancher Clubfan wird sich vielleicht erinnern: In der Saison 1992/93 verwandelte Köpke gegen den 1. FC Köln beim Stand von 0:1 einen Foulelfmeter gegen Illgner - und der Club besiegte die Domstädter mit 2:1.
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Andy Köpke

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Kay Friedmann - hinten kompromisslos, im Spielaufbau mit Luft nach oben. Mit Kaiserslautern gewann er 1990 den DFB-Pokal und 1991 die Deutsche Meisterschaft.  Im selben Jahr ging er zum 1. FC Nürnberg, wo er bis 1995 solide abräumte (hier im Duell mit Jörn Andersen). Seit 2008 betreibt er eine eigene Praxis für Physiotherapie in Römerberg bei Speyer.
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Kay Friedmann

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Jörg Dittwar: gelernter Maler und von 1987 bis 1994 robuster Manndecker. Nach seiner Profizeit arbeitete Dittwar als Jugendtrainer beim Club, später war er bei Amateurvereinen in Scheuerfeld, Gerbrunn, Burkersdorf, Unterleiterbach und Stadtsteinach tätig. Seit April 2009 ist er Bundestrainer der Fußballer mit intellektueller Beeinträchtigung.
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Jörg Dittwar

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Linksfuß Martin Wagner kam 1988 vom FV Offenburg zum Club. 1992 wechselte er zum 1. FC Kaiserslautern, wo er 1996 DFB-Pokalsieger  und 1998 Deutscher Meister wurde. Im Finale um den DFB-Pokal 1996 gegen den Karlsruher SC erzielte er das goldene Tor zum 1:0-Erfolg der Lauterer. Seit dem Ende seiner Profilaufbahn ist Wagner als Spielervermittler tätig.
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Martin Wagner

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Rainer Zietsch (hier mit Michael Wiesinger) spielte von 1991 bis 96 für den Club. Seine Karriere beendete er übrigens bei ...... der SpVgg Greuther Fürth. Später trainierte er unter anderem den BSC Erlangen, die U14 der SpVgg Greuther Fürth die U16 und die U19 des FCN.
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Rainer Zietsch

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Rainer Zietsch - hier mit ungewohntem Offensiveinsatz für die FCN-Traditionself - holte sich nach seiner aktiven Zeit  die A-Lizenz als Trainer und war in der Jugendfußballförderung aktiv. 2006 wurde er Geschäftsführer des Jugend- und Amateurbereichs beim FCN, bis 2016 war er Leiter des NLZ. Seit dem 1. Juni 2018 ist er sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und Trainer der zweiten Mannschaft bei den Würzburger Kickers.
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Rainer Zietsch

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Marc Oechler war lange Zeit der einzige gebürtige Nürnberger und dienstältester Profi beim Club - und natürlich ein Publikumsliebling. Später spielte er für den griechischen Erstligisten AO Kavala und den SC 04 Schwabach. Seinem Club blieb er aber weiterhin verbunden, er saß im Aufsichtsrat und er bewarb sich mehrfach für das Nürnberger Kontrollgremium. Heute ist Oechler Finanzberater - und hat in Weismain noch einen eigenen Fanclub.
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Marc Oechler

Marc Oechler war lange Zeit der einzige gebürtige Nürnberger und dienstältester Profi beim Club - und natürlich ein Publikumsliebling. Später spielte er für den griechischen Erstligisten AO Kavala und den SC 04 Schwabach. Seinem Club blieb er aber weiterhin verbunden, er saß im Aufsichtsrat und er bewarb sich mehrfach für das Nürnberger Kontrollgremium. Heute ist Oechler Finanzberater - und hat in Weismain noch einen eigenen Fanclub. © Zink

Andre Golke lernte das Kicken beim Hamburger Stadtteilklub
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Andre Golke

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Als Pauli 1991 abstieg, wechselte Andre Golke nach Nürnberg. Später kickte er für den VfB Stuttgart und den VfB Lübeck und trainierte die AH-Mannschaft des VfL Maschen (Niedersachsen). Unser Bild zeigt Golke (links) im Einsatz für die Traditionsmannschaft von St. Pauli - zusammen mit einem weiteren ehemaligen Nürnberger: Martin Driller.
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Andre Golke

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402 Bundesligaspiele absolvierte Thomas Brunner für den Club - Vereinsrekord! Später war er Co-Trainer, im Dezember 1998, nach der Entlassung von Willi Reimanns für drei Spiele vorübergehend sogar Cheftrainer. Weitere Trainerstationen: SpVgg Weiden, 1.FC Schnaittach und FC Holzheim.
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Thomas Brunner

402 Bundesligaspiele absolvierte Thomas Brunner für den Club - Vereinsrekord! Später war er Co-Trainer, im Dezember 1998, nach der Entlassung von Willi Reimanns für drei Spiele vorübergehend sogar Cheftrainer. Weitere Trainerstationen: SpVgg Weiden, 1.FC Schnaittach und FC Holzheim. © Fengler

Hansi Dorfner konnte am Ball alles - doch Verletzungen warfen den Nationalspieler, der von Bayern München ausgeliehen war, immer wieder zurück. Mit nur 29 musste er die Schuhe an den Nagel hängen. Anschließend betrieb Dorfner lange Jahre ein Sportgeschäft in Regensburg, daneben bietet er nach wie vor eine Fußballschule an.
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Hansi Dorfner

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Die
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Sergio Zarate

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Die Clubfans haben Sergio Zarate nicht vergessen. Die Zaubermaus ist heute Manager und Berater seines jüngeren Bruders Mauro, der unter anderem für Lazio Rom, West Ham und AC Florenz spielte und derzeit bei den Boca Juniors angestellt ist.
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Sergio Zarate

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Nürnberg, Eintracht Frankfurt, Schalke 04 und West Ham United: Dieter Eckstein (hier mit Hansi Dorfner) war viel unterwegs - meistens in Strafraumnähe. Mit 88 Treffern ist er hinter Heinz Strehl der Spieler mit der zweithöchsten Trefferzahl für den FCN.
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Dieter Eckstein

© Herbert Voll

Dieter Eckstein ist nach wie vor fußballerisch in Franken aktiv.  Ob Dürrwangen, Mitteleschenbach oder FCN-Traditionself: Auch von gesundheitlichen Rückschlägen ließ sich Eckes nicht aus der Bahn werfen. Mit ehemaligen Kollegen wie Jörg Dittwar, Bernd Hobsch, Armin Eck, Fred Klaus oder Martin Schneider betreibt Eckstein eine Allstar-Fußballschule für Kinder und Jugendliche.
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Dieter Eckstein

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Er kam und traf: Christian Wück erzielte nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung für Dieter Eckstein (Adduktoren-Zerrung) den wichtigen 1:1-Ausgleich. Später spielte er für den Karlsruher SC. Wück ist der erste Fußballprofi, der sich die Menisken transplantieren ließ (1999). Der Unterfranke trainiert aktuell die deutsche U16.
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Christian Wück

Er kam und traf: Christian Wück erzielte nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung für Dieter Eckstein (Adduktoren-Zerrung) den wichtigen 1:1-Ausgleich. Später spielte er für den Karlsruher SC. Wück ist der erste Fußballprofi, der sich die Menisken transplantieren ließ (1999). Der Unterfranke trainiert aktuell die deutsche U16. © Fengler