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Ungewissheit in Erlangen: Arbeitsplätze stehen auf der Kippe

Der Fortbestand von Galeria Kaufhof in der Nürnberger Straße ist nicht gesichert - 19.06.2020 11:04 Uhr

Symbolbild Galeria Karstadt Kaufhof in Chemnitz.

18.06.2020 © Hendrik Schmidt, dpa


++Update: Erlanger Galeria-Kaufhof-Filiale schließt nicht++

Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof will am Freitag bekanntgegeben, wie viele Filialen schließen müssen. Ursprünglich war von 80 Standorten die Rede. Kurz vor Ende der Verhandlung zwischen Konzernleitung und der Gewerkschaft Verdi sickerte am Donnerstagabend allerdings durch, dass der Konzern jetzt "nur" 62 der bundesweit insgesamt 174 Häuser schließen will. Rund 5000 Arbeitsplätze stehen damit auf der Kippe. In Erlangen wären es 90.

Ob von den Schließungsplänen auch der Standort Erlangen betroffen ist, ist derzeit noch völlig offen. Im Vorfeld der Verhandlungen mit der Gewerkschaft, wollte der Essener Konzern gegenüber unserer Zeitung keine Angaben machen.

Mit der Schließung der Erlanger Galeria-Filiale würde die 55-jährige Geschichte des Warenhauses zu Ende gehen. 1965 öffnete das Kaufhaus zunächst unter dem Namen "Merkur". Zehn Jahre später wurde aus Merkur "Horten", was auch die Besitzverhältnisse widerspiegelte.

Nach der Übernahme von "Horten" durch "Kaufhof" gab es dann auch in Erlangen einen "Kaufhof" mit der markanten Eiermann-Fassade. 2010 wurde das gesamte Haus komplett modernisiert, die Verkaufsfläche wuchs auf 10.500 Quadratmeter und Kaufhof wurde zur "Galeria".

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