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Bayern lockert: Nürnberger Tiergarten will wieder öffnen

Zoo-Direktor Dag Encke hofft, am Freitag starten zu können - 28.04.2021 09:35 Uhr

Die Löwin im Tiergarten genießt die Sonne - und bald schon können Besucher wieder den Anblick der Tiere genießen.

24.03.2020 © Tiergarten Nürnberg


Kaum hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Nachricht verkündet, setzte sich das Team um Tiergartenchef Dag Encke zusammen, um die nötigen Vorkehrungen für die Wiedereröffnung zu treffen. "Wir versuchen alles so zu organisieren, dass wir am Freitag öffnen können", sagt Encke. Es gebe jedoch ein "Nadelöhr", wie er hinzufügt.

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Es geht um die Frage, wie schnell der externe Dienstleister, mit dem der Tiergarten zusammenarbeitet, Ordner und Kassenpersonal zur Verfügung stellen kann. "Die müssen sich ja auch organisieren. Wir sind aber schon im Gespräch. Unser Partner ist sehr zuverlässig." Auch Reinigungspersonal unter anderem für die Toiletten werde gebraucht.

Sicherheitskonzept bleibt

Das Sicherheitskonzept bleibe wie gehabt, so Encke weiter: Pro Besucher müssen zehn Quadratmeter Platz zur Verfügung stehen. Insgesamt dürfen 6500 Menschen am Tag den Tiergarten besuchen. Die Anmeldung erfolgt wieder online, das Ticket kann vor Ort abgeholt werden.

Neu ist für das Team, dass es das Vorliegen negativer Corona-Tests kontrollieren muss. Die dürfen nicht älter als 24 Stunden sein. "Da haben wir keinen Spielraum. Wir müssen uns an die Gesetze halten." Das heiße eben auch, dass Kinder ab sechs Jahren einen Test vorweisen müssen. Wer bereits zwei Corona-Impfungen hinter sich hat, braucht keinen Test - so sieht es die Notbremse des Bundes vor. Er muss aber seinen Impfpass vorlegen.

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"Ich hoffe, dass es bis Freitag klappt", so der Tiergarten-Chef. "Unser Online-System steht, unser internes Team ist bereit." Es war schließlich auch während der Schließung im Einsatz. "Dass wir wieder öffnen dürfen, beflügelt uns natürlich."


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Freude über Wiedereröffnung

Dass sich die Menschen über die Wiedereröffnung nach dem letzten Lockdown so gefreut haben, sei wirklich berührend gewesen, sagt Encke. "Das ist für das Team auch eine Bestätigung für seine Arbeit." Am 16. März hatte der Tiergarten schließen müssen, weil die Sieben-Tage-Inzidenz in Nürnberg an drei Tagen in Folge über 100 gelegen hatte.

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