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Auch ohne Mavraj: Fürth will frisch an Bochum vorbei

Das Kleeblatt möchte noch klettern - Jaeckel ersetzt den Abwehrchef - 21.06.2020 06:29 Uhr

Ich mach' das schon! Paul Jaeckel übernimmt für den gesperrten Mergim Mavraj im weiß-grünen Abwehrzentrum.

© Sportfoto Zink / WoZi


Der freie Tag habe seiner Mannschaft nach dem 0:0 zuhause gegen den 1. FC Heidenheim gut getan, sagt Kleeblatt-Trainer Stefan Leitl. "Das war zwingend notwendig, die Jungs müssen auch mal raus, um sich auch mental zu erholen", sagt der Coach. Er habe im Training am Freitag prompt schon deutlich mehr Spannung gespürt. "Wir brauchen gegen Bochum vor allem mental eine gute Einstellung und wir brauchen Frische", sagt Leitl.

Das gilt vor allem deshalb, weil die Partie der Schlüssel zu einer guten Platzierung in der Abschlusstabelle sein dürfte. Die Bochumer, seit zehn Spielen ungeschlagen, sind am Kleeblatt vorbeigezogen und stehen auf Rang sechs, Fürth ist Achter. Mit einem Sieg würde die Spielvereinigung den VfL wieder überholen. Möglich ist sogar noch Platz fünf, doch schon mit Rang sieben hätte das Kleeblatt am Ende die beste Platzierung seit der Spielzeit 2013/14 (Relegation gegen den Hamburger SV) erreicht. Das wäre folgerichtig nach einer spielerisch über weite Strecken guten Saison - es kann aber auch noch in die andere Richtung gehen. Im schlimmsten Fall wäre sogar noch ein Abrutschen auf Platz 13 möglich. 

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Mit Fortune zum Unentschieden: Fürth punktet gegen Heidenheim

Die Partie zwischen der Spielvereinigung und Heidenheim flacht insbesondere in der zweiten Hälfte immer mehr ab. Der Ex-Fürther Mohr testet im Ronhof noch einmal Standfestigkeit des weiß-grünen Tores. In der Nachspielzeit rettet Funk, der in der Kleeblatt-Bude Stammkeeper Burchert vertritt, dem Kleeblatt einen Zähler gegen den Aufstiegsaspiranten. Hier kommen die Bilder vom Laubenweg!


Nach dem 1:2 gegen den SV Sandhausen hatte Leitl deshalb mit kritischem Blick von seiner Mannschaft gefordert, die bis dahin „sehr gute Saison nicht herzuschenken“. Und auch nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen sieht er keinen Grund zur Entwarnung. "Es ist wichtig, dass wir für uns den Druck hochhalten. Wir wollen die Saison mit einem guten Tabellenplatz beenden", fordert der Trainer.

Jaeckel übernimmt für den Kleeblatt-Boss

Ungelegen kommt da die Sperre für Mergim Mavraj, der gegen Heidenheim seine fünfte Gelbe Karte gesehen hat. Die Rückkehr des Innenverteidigers und Führungsspielers zum Derby gegen den 1. FC Nürnberg nach einer langwierigen Adduktorenverletzung tat der Mannschaft sportlich wie mental spürbar gut. "Mergim hat das in den beiden Spielen sehr gut gemacht und war, auch im Verbund mit Cali (Marco Caligiuri, Anm. d. Red.) ein Garant dafür, dass wir zweimal zu Null spielen konnten", sagt Leitl. Vertreten wird Mavraj Paul Jaeckel, "da gibt es vollstes Vertrauen, er hat dieses Jahr auch schon sehr gute Spiele gezeigt", sagt Leitl vor der Begegnung am Sonntag (15.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de)

Burchert oder Funk? Die Entscheidung gibt's am Samstag

Neben Mavraj wird auch Hans Nunoo Sarpei für das Spiel in Bochum definitiv ausfallen, er hat sich in der Partie gegen den 1. FC Heidenheim am Dienstag eine Knieverletzung zugezogen. Leitl hofft noch, dass Sarpei am letzten Spieltag gegen den Karlsruher SC wieder zum Einsatz kommen kann. Torwart Sascha Burchert, der zuletzt wegen Rückenproblemen fehlte, trainiert dagegen wieder. Am Samstag soll sich entscheiden, ob der Vize-Kapitän des Kleeblatts auch spielen kann oder ob erneut Ersatzmann Marius Funk auflaufen wird.

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