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Hannover statt Club: 96 verpflichtet Marvin Ducksch

Der Düsseldorfer Stürmer stand auch auf dem Zettel des 1. FC Nürnberg - 28.06.2019 17:21 Uhr

Nein zum Club, Ja zu Hannover: Marvin Duksch schließt sich dem Club-Konkurrenten an. © Thomas Frey/dpa


Nach einem enttäuschenden Jahr in Düsseldorf unterschrieb der frühere Zweitliga-Torjäger von Holstein Kiel bei den Niedersachsen einen Dreijahresvertrag, wie der Verein am Freitag bekanntgab. Der 25-Jährige wird der vierte Neuzugang der 96er nach Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart), Sebastian Jung (VfL Wolfsburg) und Marcel Franke (Norwich City).

"Mit Marvin bekommen wir einen Stürmer mit viel individueller Klasse, der Spiele entscheiden kann. Genau so einen Typen haben wir gesucht", zeigt sich Hannovers Trainer Mirko Slomka froh über den offensiven Neuzugang. "Für eine erfolgreiche Saison brauchen wir Siege und Tore, und jetzt haben wir einen weiteren besonderen Spieler, der uns helfen wird, sie zu erzielen."

Dovedan und Akolo als Alternativen?

Einen solchen Spieler hätte man beim 1. FC Nürnberg auch gerne gesehen, das Interesse des FCN an Ducksch wurde gegenüber den Nürnberger Nachrichten bereits vor mehreren Wochen bestätigt. Den Zuschlag des in Dortmund ausgebildeten Angreifers erhält nun aber ein Mitkonkurrent um den Aufstieg, der Club muss sich auf der Suche nach einer weiteren Verstärkung für die Offensive also woanders umsehen.

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Noch ist das Transferfenster offen, doch der Club hat schon zehnmal zugeschlagen. Allen voran bastelt Neu-Trainer Damir Canadi die Mannschaft nach seinen Wunschvorstellungen zusammen. Mit Nikola Dovedan, Iuri Medeiros und Asgar Sörensen hat der Verein bereits drei Königstransfers präsentiert. Doch auch Eigengewächse aus der Jugend könnten in dieser Saison ihre Chance bekommen.


Nach kicker-Informationen stehen mit Nikola Dovedan (1. FC Heidenheim) und Chadrac Akolo (VfB Stuttgart) bereits neue Namen auf dem Rot-Schwarzen Wunschzettel. Beide Spieler besitzen bei ihren Vereinen allerdings noch langfristige Verträge, was für den Club jeweils eine zu zahlende Ablösesumme bedeuten würde. Die Kassen am Valznerweiher sind nach Verkäufen von Eduard Löwen (Hertha BSC), Tim Leibold und Ewerton (beide Hamburger SV) allerdings gut gefüllt. Ob der Club in beiden Fällen diesmal den Zuschlag erhält und "konkrete Gespräche", wie Sportvorstand Robert Palikuca verlauten ließ, diesmal zum Abschluss kommen, bleibt abzuwarten. 

Tim Sohr

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