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Heyder-Zacken! Bambergs Gallionsfigur kehrt zurück

Freak City soll wieder zu einem Aushängeschild in Basketball-Deutschland werden - 31.07.2020 10:00 Uhr

Er war lange Jahre Bambergs Erfolgsarchitekt - und soll es nun wieder werden.

© Zink


Der Bamberger Basketball bekommt eine echte Gallionsfigur zurück. Wolfgang Heyder, der bereits bis 2014 für zahlreiche Erfolge der Domstädter mitverantwortlich war, kehrt nach sechs Jahren zu den Oberfranken zurück. Als Nachwuchskoordinator soll der 63-Jährige künftig die sportliche Umsetzung und Weiterentwicklung des gesamten Jugendleistungsprogramms im Brose Bamberg e.V. übernehmen.

"Der Jugendleistungssport soll von der Bamberger Basketball GmbH in den Brose Bamberg e.V. überführt werden. Um das Jugendleistungsprogramm wieder erfolgreich für die Zukunft aufzustellen, ist es uns gelungen, mit Wolfgang Heyder einen ausgewiesenen Experten als Nachwuchskoordinator zu gewinnen", freut sich Norbert Burkard, Erster Vorstand im Brose Bamberg e.V., über die gelungene Rückholaktion. Mit Wolfgang Heyder an der Spitze wolle man, so Burkard weiter, "wieder erfolgreiche Jugendmannschaften zusammenstellen, an frühere Erfolge anknüpfen und Spieler für den Kader unserer BBL-Mannschaft entwickeln."

Schlüsselposition der Nachwuchsabteilung

Philipp Galewski, der neben seiner Rolle als Geschäftsführer von Brose Bamberg auch als Zweiter Vorstand im Brose Bamberg e.V. fungiert, spricht bei Heyders Verpflichtung gar von der Besetzung einer "Schlüsselposition in unserer Nachwuchsabteilung." Mit dem gebürtigen Schweinfurter in verantwortlicher Position soll das gesamte Bamberger Programm wieder zu einem landesweiten Aushängeschild werden. "Er hat sich in seiner gesamten Zeit beim Bamberger Basketball und darüber hinaus immer für die Jugend stark gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihm nicht nur auf sportlicher Seite enorm profitieren, sondern auch im wirtschaftlichen Bereich neue Förderer und Sponsoren finden", blickt Galewski positiv in die Zukunft.

Auch Heyder selbst kann eine gewisse Vorfreude auf seine bevorstehenden Aufgaben nicht unterdrücken. Für ihn sei es wichtig, dass das Bamberger Nachwuchsprogramm wieder auf die Beine komme. "Die Voraussetzungen sind gegeben. Ich nenne als Beispiel nur das Aufseesianum, um das uns viele andere Standorte beneiden", nennt der Basketballfunktionär ein positives Beispiel. Gleichzeitig bemängelt er aber auch, dass "in den letzten Jahren auf diesem Gebiet einiges liegengeblieben ist." Dennoch ist Wolfgang Heyder, der von 1999 bis 2014 Geschäftsführer der Bamberger Basketballer war und nach der Spielzeit 2013/2014 seinen Rücktritt erklärte, zuversichtlich, dass man das Programm gemeinsam wieder bestmöglich aufstellen und Erfolge einfahren könne. 

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Benjamin Strüh

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