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Bruschetta mit Anekdoten: FCN-Kapitän Valentini kocht

In der Aktion "Spielräume" beantwortet der Fußballer auch Fragen - 04.05.2021 15:18 Uhr

Ein Screenshot aus dem Live-Video, in dem FCN-Kapitän Enrico Valentini in der digitalen Aktion "Spielräume" vor den Fans in Echtzeit kochte.

04.05.2021 © Screenshot/ Nordbayern.de


Nein, der große Koch sei er nicht. "Da will ich gar nicht lügen, vor allem, wenn ja auch meine Frau zuschaut", meinte Enrico Valentini. Schnitzel und einen guten Teller italienische Nudeln, das könne er ganz gut, in der Regel übernehmen die Essensversorgung im Hause Valentini aber seine Frau oder seine Mutter. Im Live-Stream auf YouTube konnten rund 80 Fans im Rahmen der Aktion "Spielräume@home" in Echtzeit mitverfolgen, wie der 32-jährige Deutsch-Italiener Bruschetta, mit Tomaten belegte Ciabatta-Brote, zusammenbaute. Das Rezept stammt, naturalmente, von Mama Valentini.

Schon als Steppke Pizza gebacken

Schon als Kind hatte der Club-Spieler im elterlichen Restaurant gelernt, Hand anzulegen. Mit Sieben fabrizierte er seine erste Pizza, erzählte Valentini. "Ich hab' immer so viel Pizza gegessen, dass der Küchenchef keine Lust mehr auf mich hatte und mir gezeigt hat, wie es geht", erzählte er auf Nachfrage der Fans per Chat, während er die Tomaten zerstückelte. Pizza Hawaii sei übrigens ein absolutes No-Go, betonte er.


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Im Profi-Sport sei die Ernährung heute sehr wichtig geworden. Vor einem Spiel gibt es für die Mannschaft meistens Nudeln, Kartoffelpüree und Putenfleisch zu essen. Nach einem Spiel überkommt den Kapitän immer ein Heißhunger auf Burger. "Aber ich setze ihn nicht immer um. Obwohl ich es mir schon leisten kann", meinte er mit einem Zwinkern. Privat grillt er gerne mit seiner Familie, liebt Risotto oder Pasta von Mama. "Das geht immer!" Bei manchem Mannschaftskollegen habe er schon Essgewohnheiten erlebt, "die waren echt grenzwertig", erzählte er. "Löwen, Petrak und Ishak, Gruß an euch ist raus", fügte er grinsend an.

Enrico Valentini mit dem Ergebnis: Die fertigen Bruschetta nach einem Rezept von Mama Valentini.

04.05.2021 © FCN


Valentinis Familie stammt aus den Abruzzen in der Mitte Italiens. Normalerweise besucht er seine Verwandten dort jedes Jahr, 2020 wegen der Pandemie zum ersten Mal nicht, weil er niemanden unnötig einer Gefahr aussetzen wollte. "Dieses Jahr vielleicht. Aber wenn es zu riskant ist, lass ich es bleiben."

Hobbys: Baseketball und Bibel

In seiner Freizeit verfolgt der Familienvater gerne US-Basketball oder liest in der Bibel: "Wie man weiß, bin ich ja sehr gläubig." Dementsprechend gottergeben ist auch sein Lebensmotto, nach dem ein Fan per Chat fragte: "Alles kommt, wie es kommen soll", meinte der Club-Spieler. Seine Funktion als Kapitän der Mannschaft sei für ihn "eine Riesenehre", betonte er.


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Seine Verhaltensweise würde das aber nicht groß ändern. Als vierjähriger Steppke hatte Valentini begonnen, beim Club zu kicken. Allen, die auch so eine Leidenschaft spüren, rät er: "Habt Spaß und gebt Gas! Und seid immer schön selbstkritisch." Nach seiner Karriere, könnte er sich einen Trainerposten vorstellen, meinte er. "Eher als Co-Trainer. Ich schließe nichts aus."

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Doppel-Alu und der entscheidende Punkt: Das Kiel-Remis des FCN

Mit dem Sieg gegen Heidenheim hatte sich der Club den Klassenerhalt bereits so gut wie gesichert. Die Mannschaft von Robert Klauß konnte damit endlich mal etwas entspannter in eine Partie gehen. Um den Nichtabstieg auch rechnerisch festzumachen, reichte ein Punkt gegen den Aufstiegsaspiranten aus Kiel - und den holte der Club sich. Mit einer engagierten Leistung verdienten sich die Nürnberger ein Remis und konnten nebenbei dem Nachbarn aus Fürth so noch ein bisschen Schützenhilfe geben.


Wie es sei, vor leeren Rängen ohne Publikum zu spielen, wollte ein Zuschauer per Chat wissen. "Die Fans fehlen uns schon sehr", meinte Valentini. "Da geht etwas im Fußball verloren, die Hälfte ist weg", meinte er. Auch er hofft darauf, dass es bald wieder möglich ist, vor Publikum zu spielen.

Ecco! Die Bruschetta können sich sehen lassen.

04.05.2021 © FCN


Nachdem er das Brot im Ofen einige Minuten rösch gebacken hatte, zeigte der Fußballer noch seine "Anrichte-Skills" und bestückte die Scheiben mit dem Knoblauch-Öl-und-Tomaten-Gemisch. "Zum Schluss noch mal ein paar Tropfen Olivenöl draufgeben, das rundet den Geschmack ab!", so sein Tipp.

Heute geht es mit der Aktion "Spielräume" weiter. Um 17 Uhr kann man mit Andreas Wolf und Thomas Ziemer "Stadt, Land, Club" spielen. Alle Infos dazu finden sich hier.

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