1.FC Nürnberg gibt Prozedere bekannt

Neue Dauerkarten: Das müssen Club-Fans jetzt wissen

Johannes Handl
Johannes Handl

Lokalredaktion

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29.5.2022, 13:52 Uhr
Die Fans des 1.FC Nürnberg zählen bereits die Tage bis zum Saisonstart Mitte Juli. 

© Sportfoto Zink / Daniel Marr Die Fans des 1.FC Nürnberg zählen bereits die Tage bis zum Saisonstart Mitte Juli. 

Lange Zeit hatte sich der 1.FC Nürnberg im oberen Tabellendrittel der zweiten Bundesliga festsetzen können. Nicht wenige Club-Fans träumten da bereits von einer Rückkehr ins Fußball-Oberhaus. Am Ende der Saison belegte der FCN Rang acht. Während sich die Spieler gerade im Urlaub befinden, laufen bereits die organisatorischen Vorbereitungen auf die Spielzeit 2022/23. So verkündete der Verein auf seiner Homepage, wie Fans an Dauerkarten für die neuen Zweitliga-Saison kommen.

Wie in den Vorjahren erfolgt der Einzug des Dauerkarten-Preises per Sepa-Lastschriftmandat. Wer bereits eine Dauerkarte hat und die Partien im Max-Morlock-Stadion weiterhin von seinem Stammplatz aus verfolgen möchte, muss gar nichts tun. Das Abo läuft automatisch weiter. Die Abbuchung erfolgt nach Vereinsangaben ab dem 20. Juni. Falls sich Bankdaten geändert haben, sollten Fans die neuen Infos mit dem Betreff "Änderung der Bankdaten" per E-Mail an ticketing@fcn.de schicken.

An dieselbe Adresse sollten sich Fans wenden, die ihr Abo kündigen wollen. Dazu haben sie noch bis Montag, 20.Juni, Gelegenheit. Die Mail mit dem Betreff "Kündigung Dauerkarte" sollte die Ticket-ID sowie Block, Reihe und Sitz enthalten. Die Kündigung kann auch per Post an 1. FC Nürnberg e.V. - Ticketing - Valznerweiherstraße 200, 90480 Nürnberg gesendet werden.

Neue Möglichkeiten

Wie man es unter anderem bereits bei Handy-Verträgen gewohnt ist, können Fans ihr Saison-Abo aufgrund einer Änderung im Gesetz für faire Verbraucherverträge ab dem 1. Juli erstmals monatlich zum Monatsende kündigen. Wie den vom Club angepassten Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen zu entnehmen ist, können Dauerkarteninhaber wie auch der Verein selbst das Abo allerdings nur dann mit einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der Inhaber bereits eine Saison eine Dauerkarte hatte. In der sogenannten Erstlaufzeit ist eine vorzeitige Kündigung durch den Kunden ausgeschlossen.

Künftig haben Dauerkarteninhaber die Möglichkeit, die Dauerkarte in digitaler Form zu erwerben. Das genaue Prozedere möchte der Verein Dauerkartenbesitzern in den kommenden Wochen per Mail erläutern. Ausgenommen sind allerdings Fans in den Stimmungsblöcken 7, 9, und 11. Für sie wird es ausschließlich bei einer Dauerkarte im Plastikkartenformat bleiben. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage wird ein Teil des Block 20 zu einem weiteren Familienblock.

Preise leicht gestiegen

Während die Dauerkartenpreise für die Spielzeit 2021/22 gegenüber der Vorsaison stabil geblieben waren, hat sie der Club nun leicht erhöht. Wer die Partien der Klauß-Elf auf einem Stehplatz in der Nordkurve verfolgen möchte, zahlt 190 Euro, also zehn Euro mehr als in der Vorsaison. Die Preise für ermäßigte Karten und Kinder-Tickets liegen mit 170 Euro und 90 Euro um jeweils fünf Euro höher als zuvor. Sitzplätze im Oberrang gibt es für Normalzahler je nach Kategorie für 320 beziehungsweise 285 Euro (Vorsaison 299/270 Euro) und in der Südkurve (Block 22) für 320 Euro gegenüber 299 Euro in der vorherigen Spielzeit.

Auf der Gegengerade sind die Preise um jeweils gut fünf Prozent gestiegen. Für Normalzahler kosten die Saison-Abos in den drei verschiedenen Kategorien 475 beziehungsweise 445 oder 400 Euro, also jeweils 25 Euro mehr als in der abgelaufenen Spielzeit. Wer sich einen Haupttribünenplatz der Kategorie 1 gönnen möchte, wird mit 650 (Vorsaison 619) Euro zur Kasse gebeten. Im Familienblock zahlen Erwachsene 320 Euro und bis zu drei Kinder jeweils 85 Euro (Vorsaison 290/70 Euro).

Zahlreiche Vorteile

Wie bisher sind Dauerkarten übertragbar und dürfen über den Ticket-Zweitmarkt des FCN weiterverkauft werden. Wer ein Spiel nicht besuchen kann, muss also nicht auf den anteiligen Kosten sitzen bleiben. Laut FCN-Angaben können Dauerkartenbesitzer bis zu 40 Prozent sparen und müssen keine Topzuschläge zahlen. Die Karten berechtigen auch für den Besuch von Nachwuchsspielen und gelten als VGN-Ticket. Wer eine Dauerkarte Plus wählt, kann von seinem Stammplatz aus auch alle zusätzlichen Spiele, etwa im DFB-Pokal oder einer möglichen Relegation, anschauen.

Falls Fans ihre Dauerkarten wechseln möchten, haben sie dazu bis einschließlich 13. Juni die Möglichkeit. Dafür sollten sie in einer E-Mail die bisherige Ticket-ID, Block, Reihe, Sitz und den neuen Wunschplatz an ticketing@fcn.de schicken. Der freie Verkauf für Dauerkarten wird über den Ticket-Onlineshop vom 4. bis 6. Juli erfolgen. Bei sämtlichen Fragen zu Eintrittskarten können sich Fans ab dem 1. Juni unter der Telefonnummer (0911) 940 79 888 an den Verein wenden.

Sollte es - was niemand hofft - pandemiebedingt erneut nur eine Teilauslastung des Max-Morlock-Stadions möglich sein, erhalten Dauerkarteninhaber die Möglichkeit, sich den Abo-Preis anteilig erstatten zu lassen. In diesem Fall möchte der Verein rechtzeitig über das weitere Vorgehen informieren.

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