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Gallige Club-Zahlen: Dovedan kämpft für mehr Torgefahr

Der 26-Jährige wartet weiter auf seinen zweiten Saisontreffer - 04.03.2021 16:03 Uhr

Vor allem kämpferisch überzeugt Nikola Dovedan inzwischen auf dem Platz. Jetzt fehlt es nur noch an Scorer-Punkten.

28.02.2021 © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr


Das Los von Offensivspielern ist es, dass sie viel an Zahlen gemessen werden. Offensivspieler müssen treffen, müssen Tore vorbereiten. Das gelingt Nikola Dovedan aktuell noch nicht so gut; das sieht er auch selbst so. "Die Zahlen sind natürlich - das kann man schon so sagen - katastrophal", gibt er im Interview auf der Homepage des 1. FC Nürnberg zu.

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So wirklich schlecht läuft es für den 26-Jährigen im Moment aber trotzdem nicht. "Ich steigere mich von Woche zu Woche und hab jetzt auch deutlich mehr Torabschlüsse als am Anfang", findet auch Dovedan. Auch beim 0:0 gegen Braunschweig - einem Spiel, dem es auf beiden Seiten durchaus an Torchancen fehlte - stand der in der Vergangenheit oft kritisierte Offensivmann immer wieder im Zentrum der gefährlichen Nürnberger Angriffe.

Auf insgesamt drei Torschüsse kam Dovedan, ein Drittel der Abschlüsse, die die ganze Nürnberger Mannschaft gegen Braunschweig verzeichnen kann. So richtig nah ran an sein zweites Saisontor kam der Rechtsfuß gleich zweimal in der Partie, einmal mit dem schwächeren linken Fuß. Den Volleyabschluss aus etwa elf Metern konnte Braunschweigs Keeper Jasmin Fejzic noch entschärfen, eine halbe Stunde später staubte Dovedan vor dem leeren Tor ab, stand aber deutlich im Abseits.

Kampf und Zuversicht

"Ich hab zum Glück noch ein paar Spiele und werde schauen, dass ich mein Tor-Konto und mein Assist-Konto ein bisschen aufpushe", sagt Dovedan. Dabei versuche er, "über den Kampf, den Biss, über das Pressing ins Spiel zu kommen", schließlich ist in der zweiten Liga jedes Spiel sehr knapp.

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Mit einem Heimsieg gegen biedere Braunschweiger hätte sich der Club ein Stück weit aus der Abstiegszone lösen können. Da man gegen den Kontrahenten im Klassenkampf im sonnigen Nürnberg aber nicht über ein 0:0 hinauskommt, bleibt der FCN im Keller kleben. Die Noten - die defensive Stabilität wird immerhin gewürdigt - kommen entsprechend ernüchternd daher.


Das rechnet ihm auch sein Trainer hoch an. "Er war giftig und agil, hat sich gut reingehauen", lobt Robert Klauß in der Pressekonferenz nach der Partie. Doch auch er sieht bei Dovedan noch Potential nach oben. Wie viele andere Spieler habe er im letzten Drittel noch einige technische Fehler drin, wodurch das Team aus einigen Situationen kein Kapital schlagen konnte. Dennoch: "Mit der Einstellung, wie er das Spiel bestritten hat, bin ich zufrieden", sagt Klauß.


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Schließlich sagt man doch auch immer so schön, dass jede Mannschaft eine "Kampfsau" braucht. Gerade im Abstiegskampf, in dem sich der Club trotz der Leistungs- und Punktesteigerung in den letzten Spielen noch immer befindet. Doch auch hier ist Dovedan zuversichtlich: "Wir lassen wenig zu. Wenn wir so auftreten wie in den letzten Wochen, dann mach ich mir keine Sorgen, dass wir was mit dem Abstieg zu tun haben." Die "Kampfsau" des FCN ist Dovedan bereits, vielleicht ist es dann auch er, der in der Offensive Tore und Assists zum Klassenerhalt beisteuern kann. Schließlich wird er durch den erneuten Ausfall von Robin Hack voraussichtlich auch in Zukunft von Beginn an kämpfen dürfen.

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In einem über weite Strecken langweiligen Spiel mit wenig Tormöglichkeiten auf beiden Seiten hielt der FCN immerhin zum zweiten Mal in Folge hinten die Null, konnte aber nach vorne auch nichts reißen. Vor allem die Offensive ließ einige Wünsche offen, wie die Noten von NZ-Sportredakteur Uli Digmayer zeigen.



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Alicia Kohl Online-Redaktion

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