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Motorradrennen: Corona verhindert Saisonstart

Der Auftakt ist abgesagt, Marco Fetz und seine Kollegen müssen warten. - 19.04.2021 16:31 Uhr

Schon im vergangenen Jahr wurde die Saison wegen Corona stark verkürzt.

19.04.2021 © Dino Eisele


Mit wenigen Worten machten die Verantwortlichen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) die Hoffnungen der Fahrer auf einen regulären Start der neuen Saison zunichte. Das erste Rennwochenende, das vom 30. April bis zum 2. Mail auf dem Lausitzring hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. "Wir haben lange gekämpft, um die Rennen wie geplant durchführen zu können. Aber wir brauchen Sicherheit für alle Beteiligten, um solch ein Event zu realisieren", erklärt Serienmanager Normann Broy in einer Pressemitteilung.

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Angesichts der hohen Infektionszahlen in der dritten Corona-Welle ist diese Planungssicherheit nicht gegeben. Zudem sei nicht klar, ob die nötige medizinische Versorgung in der Region um die Lausitzring sichergestellt werden könne. Heißt im Klartext: Es besteht die Sorge, dass ein verunfallter Fahrer in den umliegenden Krankenhäusern nicht behandelt werden könnte, weil die Kliniken durch die hohe Zahl an Corona-Patienten überlastet sind. Wie es in Deutschlands bester Motorrad-Rennserie nun weitergeht, ist noch offen. Die IDM verspricht aber "Lösungen für eine erfolgreiche Saison".

Pandemie zerrt an den Nerven

Von der Absage des Auftaktrennens ist auch Marco Fetz betroffen. Dabei kann es der 21-Jährige kaum erwarten, endlich für sein neues Team BMW-Wilbers auf Punktejagd zu gehen. Zu Beginn des Monats teste er gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen Florian Alt auf mehreren Strecken in Spanien. In seiner zweiten Saison in der IDM 1000 will Fetz angreifen: "Es wäre ein guter Erfolg für mich, regelmäßig in die Punkt zu fahren, die gibt es für die Plätze eins bis 15."

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Bei BMW findet er dafür bessere Voraussetzungen vor als bei seinem alten Team Suzuki-Laux. Entsprechend höher sind aber auch die Erwartungen an den jungen Rennfahrer. "Die Leistung muss schon passen", weiß Fetz. "Man macht sich da schon auch selbst Druck, muss aber im Rennen trotzdem immer den Kopf frei haben, sonst funktioniert es nicht." Vorher wird jedoch die Corona-Pandemie noch an den Nerven des Kleinbreitenbronners zerren.


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