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Weiter im Pech: Club fehlt gegen Regensburg die Konsequenz

FCN und Jahn hatten je 50 Prozent Ballbesitz - 28.10.2019 16:10 Uhr

Bitter: Auch gegen Jahn Regensburg reicht die knappe Nürnberger Führung nicht für den Sieg. © Sportfoto Zink / Daniel Marr


Nach der bitteren Last-Minute-Niederlage bei Erzgebirge Aue wiederholt sich für den Club das Pech in den letzten Spielminuten. Denn auch gegen Regensburg lässt sich die Mannschaft von Trainer Damir Canadi kurz vor Abpfiff den Dreier nehmen.

Anfangs sah es so aus, als würde der Club am Sonntagnachmittag gegen Jahn Regensburg einen entspannten Sieg einfahren und die Wunden von der späten Niederlage gegen Aue zumindest ein Stück weit heilen können. Mit dem Abseitstor von Nikola Dovedan und dem knapp abgewehrten Schuss von Lukas Jäger waren die Nürnberger schon vor dem 1:0 durch Hanno Behrens nah an der Führung dran.

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Doch auch Regensburg hatte seine Chancen in der ersten Halbzeit und setzte einen Kopfball an die Latte. Vor allem gegen Spielende legte der Jahn nochmal zu und machte ordentlich Druck. Mit Erfolg. Insgesamt kam der FCN auf 14 Torschüsse, von denen Johannes Geis und Michael Frey schon jeweils drei verzeichneten, Regensburg auf 15. Mit 416 gespielten Pässen und 300 angekommenen liegt der Club nur ein wenig vor dem Jahn, der 285 von 400 Bällen zum Mitspieler brachte.

Dass Nürnberg vor allem über die linke Seite agierte, zeigen auch die 79 Ballkontakte von Linksverteidiger Enrico Valentini, der am häufigsten von allen Clubspielern am Ball war. Von Regensburg hatten nur Sebastian Nachreiner mit 81 und Marcel Correia mit 82 öfter die Kugel.

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Der Ballbesitz mit je 50 Prozent lässt das Unentschieden genauso gerechtfertigt erscheinen wie die Passquote von 72 Prozent auf Nürnberger Seite und 71 Prozent für Regensburg. Diese Statistik führen für den FCN vor allem Robin Hack mit 80 und Lukas Jäger mit 84 Prozent an.

Allerdings war der Club in der Zweikampfführung mit 54 Prozent etwas erfolgreicher, wobei hier wieder Valentini mit 86 Prozent glänzte, und konnte sieben Ecken herausholen. Im Gegensatz dazu erarbeitete Regensburg sich nur drei Ecken, von denen aber eine zum 1:1-Ausgleich führte. Außerdem lief die Gastmannschaft mit 122,14 Kilometern insgesamt fünf Kilometer mehr als der FCN. Mit 7,81 Kilometern war Michael Frey am wenigsten unterwegs, was aber sicherlich auch seiner Position und vor allem seiner Auswechslung in der 69. Minute geschuldet war.

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Im Großen und Ganzen zeigt sich die Statistik relativ ausgeglichen und unterstreicht damit das Ergebnis, was es aus Nürnberger Sicht nach der Führung und noch einigen liegengelassenen Gelegenheiten aber nicht weniger ärgerlich macht.

ako

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