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Corona-Testzentrum hat in Erlangen Betrieb aufgenommen

Bürger aus Stadt und Landkreis können am Westbad vorfahren - 30.03.2020 19:00 Uhr

Auf dem für die Allgemeinheit abgeriegelten Parkplatz am Westbad in Erlangen wurden große Zelte aufgebaut. Personen, die sich testen lassen müssen, können mit dem Auto in diese Zelte hineinfahren und während der Prozedur in ihrem Fahrzeug sitzen bleiben.

© Harald Sippel


Das Testzentrum am Westbad steht nun bis auf Weiteres den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt zur Verfügung. Am Montag hat es den Betrieb gestartet - erst einmal mit zwei der drei "Drive-In"-Zelte. 30 Personen hatten einen Termin und ließen sich am ersten Tag hier testen.

Ehrenamtliche Unterstützung

Neben medizinischem Personal betreuen Ehrenamtliche der Freiwilligen Feuerwehren und der Hilfsorganisationen aus Stadt und Landkreis das Zentrum. Die Bereitschaft, sich hier ehrenamtlich zu engagieren, ist groß. Wichtig: Ausschließlich Personen, die über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) zugewiesen werden, können das Testzentrum anfahren. Aktuell erarbeitet die Kassenärztliche Vereinigung noch eine Regelung, wie auch der Zugang über Hausärzte erfolgen kann. Ohne Termin findet keine Testung statt.

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Mit einem Schreiben informierte die Stadt Erlangen die Anwohnerinnen und Anwohner rund um das Westbad über die Einrichtung und deren Betrieb. In den sozialen Netzwerken gab es besorgte Reaktionen zu dem Standort in unmittelbarer Nähe des Einkaufszentrums Neumühle, zu dem sich die Katastrophenschutzbehörden von Stadt und Landkreis entschlossen hatten,.

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Die Öffnungszeiten des Testzentrums richten sich nach dem Bedarf. Das Zentrum ist so konzipiert, dass die zu testenden Personen überwiegend mit dem eigenen Pkw vorfahren. Während des Tests müssen sie das Fahrzeug nicht verlassen. Die empfohlenen Abstände zur Vermeidung von Infektionen sind so stets gewährleistet. Auf dem Westbad-Parkplatz gibt es ausreichende Kapazitäten für wartende Autos, so dass ein Rückstau vermieden wird. Zudem wird der kreuzende Radverkehr zusätzlich gesichert. Stadtverwaltung und Polizei prüfen die Verkehrssituation regelmäßig. Wenn es nötig ist, wird rasch reagiert.

Keine erhöhte Infektionsgefahr

Durch das Testzentrum bestehe für die Anwohnerinnen und Anwohner keine erhöhte Infektionsgefahr, heißt es in dem Schreiben der Stadt. Und durch den Abstand zur Wohnbebauung können die Belästigungen durch Fahrzeuglärm geringgehalten werden.

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Getestet werden nur Personen, die Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung durch COVID-19 hinweisen und die sich in den letzten 14 Tagen in einem Gebiet aufgehalten haben, das vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet oder besonders betroffenes Gebiet eingestuft ist, oder in den letzten 14 Tagen in unmittelbaren Kontakt mit Personen gekommen sind, bei denen das Corona-Virus fest- gestellt wurde.

Stadt und Landkreis bitten dringend darum, auf keinen Fall unangemeldet im Testzentrum zu erscheinen.


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Eva Kettler

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