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16 Wohneinheiten auf dem Dinkel-Areal in Postbauer-Heng

MOTIV: Portrait Wolfgang Fellner´, Redaktionsleiter NMN, Mitarbeiterportrait ; FOTO: Berny Meyer; honorarpfl. ABRECHNUNG: Pauschale ( ) / Einzeltermin ( X )..RESSORT: Lokales ZEITUNG: NN Ausgabe: HA ..DATUM: 27.07.2016; © BERNY 27.07.2016 Juli / berny-meyer@t-online.de / 0170 2015199 /..raiffeisen spar+kreditbank,91191 lauf ,kto. 247294, blz 76061025 / ..berny meyer, etlaswind 17, 91338 igensdorf..finanzamt forcheim, ..steuernummer 217/251/10410 steuer id 63-741-880-254........
Wolfgang Fellner

Neumarkter Nachrichten

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12.1.2022, 14:31 Uhr
Neue Pläne fürs Dinkel-Areal: Der Marktrat hat für das etwas abgespeckte Projekt nun grünes Licht gegeben. 

Neue Pläne fürs Dinkel-Areal: Der Marktrat hat für das etwas abgespeckte Projekt nun grünes Licht gegeben.  © Wolfgang Fellner, NN

Nach gut einem Jahr des Wartens tut sich was auf dem Dinkel-Areal in Postbauer-Heng. Es gibt eine stark überarbeitete Bauleitplanung für das Grundstück und, sagte Bürgermeister Horst Kratzer während der Gemeinderatssitzung, die direkten Anlieger seien auch in die Planungen eingebunden gewesen, so dass sich nun eine gute Lösung abzeichne.

Wobei dieses Jahr des Wartens der Tatsache geschuldet war, dass die Bahn mit einem Gutachten nicht beikam. Denn selbst wenn rund um das Dinkel-Areal schon Wohnbebauung besteht, verlangen es neue Planungsvorschriften, dass für neue Bauten auch Lärm-Werte erhoben werden. Das ist nun passiert und das führt dazu, dass lärmgedämmte Fenster Richtung Kreisstraße und Bahntrasse nötig werden.

16 Wohneinheiten in drei Häusern

„Wo sind die Unterschiede?“, fragte Bürgermeister Horst Kratzer rhetorisch sein Gremium. Das alte Wohnhaus der Dinkels, das aufgestockt werden sollte, wird nun abgerissen. Vor allem die direkten Anlieger hatten sich gegen das hohe Gebäude direkt nebenan gewehrt. An seiner Stelle entsteht ein Doppelhaus, das mit 9,50 Metern unter den erst geplanten 11,80 Metern Dachfirsthöhe bleibt und sogar unter den zehn Metern des Bestandsgebäudes liegt. Statt 17 werden insgesamt 16 Wohneinheiten in drei Häusern gebaut.

Es werden 35 statt der ursprünglich geplanten 38 Stellplätze entstehen, damit aber noch immer drei mehr als eigentlich nötig wären. Durch die Umplanung erfolgt die Zufahrt zur Tiefgarage mit 18 Stellplätzen über die Hans-Ritter-Straße. Die oberirdischen Parkplätze werden neben dem alten Dinkel-Gebäude entstehen, eine Innenerschließung für den Verkehr wird es auf dem Areal nicht geben.

Die Kanalisation reicht aus, um die Abwässer der zusätzlichen Wohnungen aufzunehmen. Sollte es zu Änderungen am Wasser- oder Abwassersystem kommen, stehe die Gemeinde dafür grade. Viele Fragen, die nach der ersten Auslegung des Bauplanes aufgetaucht seien, konnten geklärt werden, sagte Kratzer.

Die Nachbarn würden auch vor Regenwasser geschützt, die Niederschlagsmengen müssten auf dem Areal gepuffert werden, ehe sie in den Kanal gingen. Allerdings, sagte Kratzer: Das Areal sei schon jetzt komplett gepflastert.

Von Hinweisen bis hin zum Halteverbot

Sollte es in der schmalen Nahestraße Probleme wegen parkender Fahrzeuge geben, werde man auch diese lösen. Zuerst werde man mit den Besitzern Kontakt aufnehmen und diese darauf hinweisen, doch auf dem Dinkel-Areal zu parken – so denn Anwohner von dort in der Nahestraße parken. Klappe dies nicht, werde es eben Halteverbote geben. Kratzer erinnerte: Das Problem gebe es auch in anderen Straßen, dass trotz Parkplätzen auf dem eigenen Grund die Pkw auf der Straße stünden und diese dicht machten.

Der neue Plan sei ein „deutlicher Erfolg“, sagte Jürgen Rupprecht. Er verwies aber darauf, dass die überbaute Grundstücksfläche von erst 830 Quadratmetern jetzt auf 1042 Quadratmeter gestiegen sei. „Das sind 25 Prozent mehr.“ Man sei jetzt zwar weiter, stehe mit den neuen Plänen aber wieder auf Anfang. Die Gebäudekomplexe seien zudem massiv länger geworden als zuerst geplant.

Pläne liegen ab Ende Januar aus

Die Auslegung der neuen Pläne erfolge erst Ende Januar, sagte Bürgermeister Kratzer zu, damit sich alle gut informieren können. Dann soll es auch Pläne geben, die die Gebäude nicht nur in der Draufsicht, sondern auch in der Seitenansicht zeigen.

„Der braucht schon eine gewisse Zahl an Wohnungen, um das Projekt umsetzen zu können“, warnte Matthias Marx davor, hier noch einmal an der Schraube nach unten zu drehen. Das tat der Rat auch nicht, das Bauleitplanverfahren passierte einstimmig und wird bis Mitte Februar ausliegen.

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