Parkzonen in der Innenstadt

In Berching gibt's bald Knöllchen

24.11.2021, 21:39 Uhr
Auf dem  Reichenauplatz (unser Foto), dem Pettenkoferplatz, der Johannesbrücke, in der Bahnhofstraße und der St.-Lorenz-Straße sowie östlich der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt soll eine eingeschränkte Park- und Haltezone geschaffen werden.

Auf dem  Reichenauplatz (unser Foto), dem Pettenkoferplatz, der Johannesbrücke, in der Bahnhofstraße und der St.-Lorenz-Straße sowie östlich der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt soll eine eingeschränkte Park- und Haltezone geschaffen werden. © Archiv Anton Karg, NNZ

Bereits in einer Stadtratssitzung am 20. April dieses Jahres wurde beschlossen, den ruhenden Verkehr in der Stadt Berching und seinen Ortsteilen vom Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung Oberpfalz kontrollieren zu lassen. Nunmehr wurden „Nägel mit Köpfen“ gemacht.

Die Anordnung für die „Überwachung des ruhenden Verkehrs“ gilt ab dem 1. Januar des kommenden Jahres. Dafür hat der Stadtrat mehrere Beschlüsse einstimmig getroffen. Gemäß den Empfehlungen der Verkehrsüberwachung und der PI Neumarkt wird die Beschilderung in „Parken in gekennzeichneten Flächen erlaubt“ zum Jahresbeginn „erlaubt“. Beschlossen wurde auch eine sogenannte „Parkraumbewirtschaftungszone“.

Hierbei handelt es sich um die Anwohnerparkplätze, die Gäste und Besucher mit Parkscheibe für 45 Minuten nutzen können. Anwohner dürfen mit Sonderausweis gemäß den gültigen Verkehrsregeln vor ihrem Anwesen das Fahrzeug hinstellen. Voraussetzung für die Erteilung eines Anwohnerparkplatzes ist, dass man den Hauptwohnsitz dort hat und mit diesem Wohnsitz „im bewirtschafteten Bereich“ auch angemeldet ist, und dass der Halter eines Kraftfahrzeugs den Nachweis der dauerhaften Nutzung erbringt.

Car-Sharing ist möglich. Pro Haushalt werden maximal zwei Anwohnerparkausweise von der Stadtverwaltung erstellt. Anwohnerparkausweise werden nicht für die folgenden Quartiere vergeben: Reichenauplatz, Pettenkoferplatz, Johannesbrücke, Bahnhofstraße und St.-Lorenz-Straße.

Östlich der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Dr. Grabmannplatz) soll eine eingeschränkte Park- und Haltezone geschaffen werden. Pfarrer uns Mesner haben eine Sondererlaubnis. Vor dem Sanitätshaus Gailler in der Schulstraße wird ein Kurzzeitparkplatz ausgewiesen und die Parkdauer auf 45 Minuten beschränkt.

Drei Zonen

Es wird drei Parkraumbewirtschaftungszonen geben: die rote Zone umfasst Probststraße, Schmiedstraße, Teile der Hubstraße, Ringmauerweg, Schwedengasse, Bindergasse und Kupferschmiedgasse; die gelbe Zone Forstergasse, Stadtschreibergasse und Malergasse und schließlich die grüne Zone mit Dr.-Grabmann-Platz und Badturmgasse. In den Zonen sind Anwohnerparkausweise farblich gekennzeichnet sind und damit leicht zu kontrollieren sind. Ein Dauerparker mit grünem Ausweis hat also in der roten Zone „nichts verloren“.

Für die Anwohner der Mühlgasse werden auf dem Seitenstreifen in der Mühlgasse, eine begrenzte Anzahl an Anwohnerparkplätzen geschaffen. Die Abgrenzung der Anwohnerparkplätze wird mit den Einfahr- und Ausfahrt-Verkehrszeichen (Beginn und Ende der Zone) gekennzeichnet. Neben den Anwohnern dürfen alle anderen Verkehrsteilnehmer in den jeweiligen Zonen auf öffentlichen Flächen mit Parkscheibe parken.

Für die Anwohner der Klostergasse und der Gößweingasse wird am Parkplatz vor dem Pettenkoferhaus ebenfalls eine begrenzte Anzahl an Anwohnerparkplätzen geschaffen. Die Regelung der eingeschränkten Park- und Haltezone innerhalb der Innen- und Vorstadt wird dahingehend geändert, dass die Zeit, in der zwei Stunden innerhalb von gekennzeichneten Flächen mit Parkscheibe geparkt werden darf, von 8 Uhr auf 7 Uhr und von 18 Uhr auf 19 Uhr erweitert wird. Des Weiteren wurde beschlossen, dass man sein Fahrzeug in der Zeit von 19 Uhr bis 7 Uhr auch nur in gekennzeichneten Flächen abstellen darf.

Der Antrag für Anwohnerparkausweise kann im Ordnungsamt der Stadt Berching abgeholt oder online unter www.berching.de/formulare-online/ heruntergeladen werden. Folgende Unterlagen sind dem Antrag beizufügen: Personalausweis oder Reisepass und Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein). Falls jemand nicht der Halter des Fahrzeugs ist, benötig er eine Haltererklärung, also eine Bestätigung des Fahrzeughalters, dass er das Fahrzeug dauerhaft nutzen darf. ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

Keine Kommentare