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Der Kampf um die Rathäuser (1): Abenberg

Serie zur Kommunalwahl 2020 in den Gemeinden des nördlichen Rother Landkreises - 27.06.2019 14:58 Uhr

Drei Kandidaten stehen schon fest, die da rein wollen - ins Abenberger Rathaus. © Karlheinz Hiltl


So schnell wie in Abenberg waren die politischen Gruppierungen in keiner anderen Gemeinde. Denn es gibt schon jetzt drei Bewerber um die Nachfolge des nicht mehr antretenden Bürgermeisters Werner Bäuerlein (parteilos): Susanne König (SPD) warf als erste den Hut in den Ring, ihr folgten der parteilose Jens Meyer für die CSU und Stadtratsmitglied Eugen Börschlein für die Freien Wähler. Zwei politische Quereinsteiger also gegen einen erfahrenen Kommunalpolitiker.

Ob es noch einen vierten Aspiranten für die Bürgermeisterwahl geben wird, liegt in der Hand einer neuen parteilosen Liste, an der derzeit der frühere CSU-Fraktionschef Manfred Lunkenheimer mit einigen Getreuen bastelt. Lunkenheimer und die CSU hatten sich getrennt, nachdem Lunkenheimer, der 2014 Werner Bäuerlein erstmals herausgefordert hatte, kein zweites Mal antreten durfte.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten werden die Grünen präsentieren. Der Ortsverband wurde erst vor einigen Monaten aus der Taufe gehoben. Dass man mit einer "starken Liste" antreten und einige Sitze im 20-köpfigen Stadtrat erobern wolle, daraus macht Sprecherin Birgit Helbig kein Geheimnis. Aber selbst als Rathauschefin kandidieren, wie ihr das schon viele vorgeschlagen haben? "Das ist nicht meine Welt", sagt die Dürrenmungenauerin, die für die Grünen auch im Kreistag sitzt.

Die weiteren Teile der Serie finden Sie hier: Büchenbach,  Kammerstein,  Rednitzhembach, Rohr, Schwanstetten und Wendelstein.

Alle Infos zu Kommunalwahl in Schwabach gibt es hier.

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