Ein weiteres Jahr

Hohe Ansprüche, große Ziele: Arberg verlängert mit Trainer Engelhardt

Dominik Mayer
Dominik Mayer

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5.1.2022, 07:23 Uhr
Torgefahr im Anflug: Als Spielertrainer sorgt Steffen Engelhardt beim SV Arberg auch noch höchstpersönlich für Treffer.

Torgefahr im Anflug: Als Spielertrainer sorgt Steffen Engelhardt beim SV Arberg auch noch höchstpersönlich für Treffer. © Foto: Uli Gruber

Zu Beginn der Winterpause haben sich sich beim SV Arberg zusammengesetzt, so wie sie das jedes Jahr tun. Um die bisherige Spielzeit zu analysieren und die Ziele für die Rückrunde festzulegen. Bei der Zusammenkunft im Dezember ging es allerdings auch um die vielleicht wichtigste Personalie in einem Fußballverein - die Position des Trainers. Seit 2019 steht Steffen Engelhardt an der Seitenlinie, jetzt ist klar, dass das auch bis zum Ende der Saison 2022/2023 so bleiben wird.

Der 30-Jährige hat sich mit dem SV Arberg auf eine Verlängerung seines Vertrages um ein weiteres Jahr geeinigt. "Der Verein ist auf mich zugekommen und hat gefragt, ein bisschen überlegen musste ich dann aber schon, das gebe ich zu", sagt Engelhardt. Er ist ehrgeizig, will mit dem SV in die Bezirksliga, stellt entsprechend hohe Ansprüche an sich selbst und seine Spieler.

Auch wenn Fußball in der Kreisliga nur ein Hobby ist, Engelhardt will, dass seine Mannschaft ihr Leben bestmöglich auf den Fußball ausrichtet. Nicht immer hatte er in der Vergangenheit das Gefühl, dass das in ausreichendem Maße der Fall ist. Nach kurzer Bedenkzeit hat er trotzdem wieder beim SVA unterschrieben. Weil er an seine Mannschaft glaubt.

Die Bezirksliga im Blick

"Unser Ziel ist auf jeden Fall der zweite Platz, das ist sowohl vom Verein als auch von mir so gewünscht", formuliert Engelhardt den Anspruch für die verbleibenden Partien. Mit 35 Punkten aus 19 Spielen belegt Arberg derzeit den dritten Platz in der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe 1. Zweiter ist der TV Markt Weiltingen, auf Platz vier lauert Bezirksliga-Absteiger SV Ornbau auf Fehler der Konkurrenz. Relativ souverän an der Tabellenspitze steht der 1. FV Uffenheim, der zuletzt aber zweimal nur unentschieden spielte.

"Die müssen auch erst mal so konstant bleiben wie in der Hinrunde", kommentiert Engelhardt, der zumindest noch theoretische Chancen auf den direkten Aufstieg als Tabellenerster sieht. Dass der SVA zu den Top-Teams in der Kreisliga gehört, liegt auch daran, dass Engelhardt regelmäßig noch selbst auf dem Platz steht. Als Mittelfeldspieler hat er in der laufenden Saison bereits sieben Tore erzielt.

Dass er noch immer ein ziemlicher guter Kreisliga-Spieler ist, verdankt er nicht zuletzt seiner Zeit bei der SpVgg Greuther Fürth. Drei Jahre spielte er beim Kleeblatt in der A-Jugend-Bundesliga. Anschließend folgten Stationen im höherklassigen Amateurfußball, etwa bei der SpVgg Ansbach und den Sportfreunden Dinkelsbühl. Von den Sportfreunden Schwäbisch-Hall (Landesliga) fand Engelhardt 2019 den Weg zum SV Arberg. Dort soll er nun die Mission Aufstieg zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Ab dem 6. Februar wollen sie im Training die Grundlagen dafür schaffen.

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