Eishockey: 5:3-Sieg in Freising

Noch hält der EV Pegnitz einen kleinen Strohhalm in der Hand

10.1.2022, 15:27 Uhr
Als dreifacher Torschütze der Ice Dogs beim 5:3-Sieg in Freising durfte sich Roman Navarra (links) feiern lassen. Der Erfolg beim Kellerkind war hart erkämpft, erst ein Empty Net Goal in Unterzahl erlöste die Pegnitzer.
 

Als dreifacher Torschütze der Ice Dogs beim 5:3-Sieg in Freising durfte sich Roman Navarra (links) feiern lassen. Der Erfolg beim Kellerkind war hart erkämpft, erst ein Empty Net Goal in Unterzahl erlöste die Pegnitzer.   © Andreas Beil, no credit

Zumindest die theoretische Chance auf den vierten Tabellenplatz und damit die Teilnahme an den Play-Offs haben sich die Eishockeyspieler des EV Pegnitz weiter erhalten. Mit einem schwer erkämpften Auswärtssieg beim SE Freising bleiben die Ice Dogs über dem Strich. Doch die Konkurrenz hat noch einige Spiele auszutragen, und beim EVP kommen immer mehr verletzte Spieler hinzu.

„Gegen Freising ist es nie leicht zu spielen“, so EVP-Torhüter Maximilian Schmidt nach dem 5:3 in Oberbayern. In der Vorbereitung und auch im Heimspiel gegen die Oberbayern kamen die Ice Dogs zwar zu Siegen, die waren jedoch nicht so klar. Und auch am Sonntag dauerte es bis ins Schlussdrittel, bis sich die junge Truppe durchsetzte.

Zum Spiel hatte Trainer Hausner wieder Robin Billinger zu Verfügung, somit musste nur ein Spieler einen Doppelwechsel fahren. „Wir haben das Spiel absolut ernst genommen und wollten mit einem positiven Erlebnis aus der schweren Woche kommen“, so Schmidt. Und so kamen die Gäste auch gut ins Spiel und führten nach zwei Treffern von Roman Navarra (9. , 17.) mit 2:0. „Im ersten Drittel kam kaum etwas auf mich zu, da haben die Jungs einen tollen Job gemacht“, lobte Schmidt seine Vorderleute.

Fehler böse bestraft

Im zweiten Drittel war die junge Mannschaft in manchen Situationen dann zu unkonzentriert. „So etwas nutzt der Gegner dann natürlich aus“, ärgerte sich der Goalie im nachhinein. Freising war mit zwei Erfolgserlebnissen in das Sonntagsspiel gegangen und hielt nun selbstbewusst dagegen. In der 34 und in der 38. Minute schlugen die Black Bears zu und glichen aus. „

Der Schlussabschnitt begann mit einer unglücklichen Aktion. EVP-Verteidiger Magnus Enk musste mit einer Beinverletzung vom Eis getragen und im Krankenhaus untersucht werden. Er konnte aber die Heimreise im Bus wieder mit antreten.

Die Gastgeber kamen erneut besser aus der Kabine und gingen in der 47. Minute erstmals in Front. „Das Gute war, dass der Treffer so früh im Drittel gefallen ist“, kommentierte Torhüter Schmidt, der nach seinen eigenen Aussagen nie an seinen Kameraden gezweifelt hatte. Zudem wisse er um die konditionelle Stärke der Mannschaft, die auch im letzten Drittel noch einmal Vollgas geben kann.

Navarras dritter Streich

Doch erst einmal kam die nächste Verletzung, denn Paul Wolf musste nach einem Check gegen die Bande im Gesicht genäht werden. Aber nun lief es aber wieder beim EVP. In der 53. Minute traf Michael Breyer zum Ausgleich, Navarras dritter Treffer (54.) sorgte für den erneuten Führungswechsel. Danach bekam Torhüter Schmidt zwei Strafminuten. „Doch die Jungs haben es super verteidigt“, berichtete Schmidt. Und Jonas Voigt macht dann mit dem Empty Net den Sieg perfekt.

„Nachdem von unseren erfahrenen Spielern (Holomek, Dzemla, Adler) wieder einige gefehlt haben, hatten wir wieder ein ganz junge Truppe am Start. Deswegen bin ich stolz darauf, was wir erreicht haben“, freute sich Schmidt. Und wenn es am Ende "nur" der fünfte Platz werden sollte, sei das mehr als beachtlich.

Falls es noch zum Showdown mit Haßfurt kommen sollte, macht Maximilian Schmdit eine klare Ansage: „Am 21. Januar braucht uns der Trainer auf jeden Fall nicht zu motivieren!“

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