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Herzogenaurach: Eine Ära geht zu Ende

Bauamtsleiter Gerhard Merkel hatte seine letzte von etwa 500 Sitzungen - 15.08.2018 06:57 Uhr

Zielstrebig, sachlich und kompetent: Gerhard Merkel, hier auf einem Archivfoto beim Bau der vierspurigen Nordumgehung. © Archiv (2007): Matthias Kronau


Merkel wird ab September im Urlaub sein und dann nahtlos in den Ruhestand überwechseln. "So knapp 500 Stadtrats- und Ausschusssitzungen werden es wohl gewesen sein, in denen ich dabei war", überlegt Gerhard Merkel, der 1988 zur Stadt kam und seit 1996 Bauamtsleiter ist. Zudem verantwortet er in Personalunion das Sachgebiet Tiefbau. Beides wird nun aufgesplittet. Silke Stadter, schon jetzt im Bauamt tätig, wird neue Bauamtsleiterin. Das Sachgebiet Tiefbau übernimmt Christian Bendler, der vorher bei der Gemeinde Veitsbronn tätig war.

Konkret ging es in der Haupt- und Finanzausschusssitzung am Montag unter anderem um die Kanalauswechslung beim Schlossgraben. Die umfangreichen Arbeiten übernimmt die Firma Raab für 510 046 Euro. Eine Punktlandung für Merkel, denn die Kostenschätzung belief sich auf 510 000 Euro.

Weitere einstimmige Beschlüsse: Akzeptiert wurde, dass sich wegen zusätzlicher Aufgaben die Kosten für die archäologische Betreuung für das Projekt "Neubau Rathaus und Sanierung Schlossgebäude" von 35 000 Euro auf rund 70 000 Euro erhöhen. Gestiegen sind in diesem Zusammenhang auch die Kosten für die technische und personelle Unterstützung durch die Firma Zollhöfer, Herzogenaurach. Aus 25 000 Euro werden nun etwa 55 400 Euro.

Die Landschaftsbauarbeiten für die KiTa Herzo Base II übernimmt die Firma Kolb, Nürnberg, für 651 458 Euro. Das teuerste Angebot hier: 910 306 Euro. Die Bodenbelagsarbeiten in der KiTa übernimmt die Firma Hermes, Schwarzhofen, mit einem Kostenvolumen von 84 079 Euro. Anfang Juli war der Auftrag eigentlich an die günstiger anbietende Firma Holschbach vergeben worden. Doch hat diese am 8. August mitgeteilt, dass der Firma innerhalb der Zuschlags- und Bindefrist kein Auftrag zugegangen sei. Allerdings hatte die Stadt mehrfach nachgefragt. Nach Rückfrage bei der Regierung von Mittelfranken konnte nun aufgrund der Dringlichkeit eine "Freihändige Vergabe" erfolgen. Mit 84 079 Euro liegt die Stadt noch immer 3000 Euro unter der Kostenschätzung des Architekten.  

Matthias Kronau Redaktion Herzogenaurach E-Mail

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