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Die kleine Zara ist da! Der ganze Club gratuliert Zrelak

Baby-Begeisterung beim FCN: Slowake genießt die Papa-Freuden - 04.04.2020 20:42 Uhr

Flasche-Geben? Kein Problem! Club-Stürmer Adam Zrelak darf sich über Nachwuchs freuen.

04.04.2020 © Sportfoto Zink / DaMa


Folge 37: Quarantäne ohne Playstation mit Schleusener

"Die ganze Mannschaft hat gratuliert. Alle waren glücklich und haben sich gefreut." Der Grund warum sie sich in einer Zeit, , so gefreut haben beim FCN - wie Club-Kommunikationschef Christian Bönig bestätigt - ist 51 Zentimeter groß, 3600 Gramm schwer und seit dem 1. April auf der Welt.

Die kleine Zara ist kein Aprilscherz, sondern die zweite Tochter von Adam Zrelak und dessen Langzeitfreundin Veronika, die seit Sommer 2019 nicht mehr die Langzeitfreundin des Club-Stürmers ist, sondern Frau Zrelak. Unweit der Demänovaer Eishöhle, in der Niederen Tatra also, hat der aus Hoher-Tatra-Nähe stammende Angreifer des 1. FC Nürnberg seine Veronika geheiratet. Und im Hochgefühl einer Zeit, in der man noch vollumfänglich glücklich sein konnte, sich offenkundig nicht nur damit beschäftigt, sommerliche Hochzeitsbilder auf Instagram hochzuladen.

Anfang 2019 war der Slowake auch glücklich gewesen. Mit einem saftigen Schuss hatte er dem Altmeister in Ingolstadt da schon anteilig zum Aufstieg verholfen und bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Frankfurt, erst zwei Minuten zuvor eingewechselt, die FCN-Führung erzielt. Fünfmal in Folge durfte Zrelak in dieser Zeit in der rot-schwarzen Anfangsformation ran. Und in Mainz ein weiteres Mal jubeln. Beinahe hätte sein erfolgreicher Spitzelversuch auch Eingang im Ergebnis gefunden. Hätte Zrelak eine kleinere Schuhgröße gehabt: Der FCN hätte in Rheinhessen geführt, vielleicht gewonnen, wäre möglicherweise gar nicht abgestiegen.

Zwischen Mainz und Nürnberg: Großer Zeh und Kreuzbandriss

So aber lernte Fußball-Deutschland Zrelaks großen Zeh kennen. Der Club gewann aufgrund einer kalibrierten Linie in Rheinhessen nicht. Und musste einen Spieltag vor Rundenschluss den Abstieg akzeptieren. Adam Zrelak war da schon nicht mehr dabei. Im Anschluss an seinen fünften Startelf-Einsatz in Folge, dem 1:2 in Düsseldorf, riss beim Training auf dem Vereinsgelände das Kreuzband im rechten Knie des eifrigen Vor-Arbeiters.

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Hängende Köpfe, wieder keine Punkte: Das Gastspiel beim FSV Mainz 05 war für den 1. FC Nürnberg kein ertragreiches. Nach hart umkämpften 90 Minuten stand am Ende eine 1:2-Niederlage - mit Videobeweis-Pech, am Ende eiskalten Mainzern und der Gewissheit, dass der Club im Tabellenkeller auch nach der Winterpause nicht so recht vom Fleck kommt.


Nach knüppelharter, vom vereinseigenen Videokanal dokumentierten Reha-Arbeit meldete sich der Slowake bereits Mitte Dezember bei Nürnbergs Pech-Remis gegen Kiel zurück und gehörte beim denkwürdigen 5:2-Testspiel-Triumph gegen die Bayern zu den Torschützen. Vier Kurzeinsätze und einen 87-Minuten-Auftritt beim Sieg in Osnabrück hat der schon vor seinem Club-Engagement verletzungsgeplagte Angreifer in der pandemiebedingt pausierenden Zweitliga-Runde vorzuweisen. Und seit dem 1. April eine zweite Tochter.

Sein Trainingsprogramm zuletzt hat Zrelak - auch nachdem der Club aus der Corona-Quarantäne durfte - im Home-Office erledigt, wie Pressesprecher Bönig berichtet. Während er die gelieferten Fitnessgeräte daheim, also nicht - wie von manch einem Kollegen praktiziert und vom FCN freigestellt - in Kleinstgruppen im vereinseigenen Kraftraum nutzte, dachte er sicher oft an seine Frau, an Zara, an die anstehende Geburt.

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FCN-Pressesprecher Bönig: "Keiner hat sich da rausgenommen"

Und durfte im Anschluss herzliche Gratulationen der Teamkollegen entgegennehmen. "Keiner hat sich da rausgenommen", erzählt Bönig. In Zeiten, in denen das Glücklich-Sein recht schwerfällt. In Zeiten, in denen sich dennoch alle freuten. Über die Geburt eines neuen Menschen, knapp zwei Wochen vor Ostern. Glückwunsch, Adam!

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