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Verletzungen beim FCN: Mit Not-Stürmer nach Darmstadt?

Neben vier lädierten Angreifern droht nun auch noch Schäffler auszufallen - 05.02.2021 06:00 Uhr

Kann er schon auch: Robin Hack ist am Samstag eventuell mal wieder als Stürmer gefordert. 

17.01.2021 © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr


Manuel Schäffler hat sich am Sonntag in Sandhausen etwa eine Stunde lang mit einem gebrochenen Daumen in jeden sich bietenden Zweikampf geworfen. Ob sich Manuel Schäffler auch am Samstag in Darmstadt (Anstoß 13 Uhr) mit seit Mittwoch operiertem Daumen in jeden sich bietenden Zweikampf werfen wird, ist mindestens fraglich. Gestern Nachmittag bekam der Mittelstürmer eine Schiene angepasst, heute soll er damit zumindest mal laufen gehen.


Exklusives Trainer-Interview: Klauß analysiert das Club-Tief


Sollte nach Pascal Köpke, Paul-Philipp Besong (jeweils Kreuzbandriss), Adam Zrelak (Kniereizung) und Felix Lohkemper (Adduktorenprobleme) auch noch Manuel Schäffler am Böllenfalltor nicht zur Verfügung stehen, hätte der 1. FC Nürnberg tatsächlich ein Problem. Die eine oder andere vielleicht nicht ganz so bekannte Alternative für ganz vorn gäbe das Aufgebot trotzdem noch her.

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Seltene Freude: Alle Liga-Siege des FCN seit dem Aufstieg

Der FCN steckt wieder in der Krise. Sechs Spiele in Folge nicht gewonnen, nur drei Punkte von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. Diese Situation ist bereits aus den letzten Jahren bekannt. Doch der Club kann auch gewinnen. Hier alle Liga-Siege des Teams seit dem Aufstieg in Bundesliga 2018.


Erik Shuranov (18 Jahre alt, drei Einsätze, null Tore): Zehn Minuten gegen Würzburg, sieben Minuten in Kiel, eine Minute gegen Regensburg – so viel Zweitliga-Erfahrung hat der angebliche Wunderknabe aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum aktuell. Was aber nicht viel heißen muss. Im Strafraum ist der Deutsch-Ukrainer eiskalt, wie er in den Junioren-Bundesligen und in der U21 zigfach nachgewiesen hat. Die Bild-Zeitung verglich ihn ("eingebaute Tor-Garantie") im Herbst bereits mit Dortmunds Youssoufa Moukoko. Fehlt angeblich noch die Wettkampfhärte. Käme auf einen Versuch an.


Unendliche Club-Krise: Was läuft schief beim FCN?


Dennis Borkowski (19 Jahre alt, ein Einsatz, null Tore): 18 Minuten in Sandhausen – so viel Zweitliga-Erfahrung hat der angebliche Wunderknabe aus dem Nachwuchsleistungszentrum von RB Leipzig aktuell. Bei seinem Debüt für den Club deutete der bis Juni 2022 Geliehene sein "unfassbares Potenzial" (Trainer Robert Klauß) nur ein paar Mal sanft ein. Borkowski soll ein ähnlicher Spielertyp sein wie Lohkemper oder Köpke und mit seinem Tempo so oft wie möglich in den Rücken der Abwehrreihe vorstoßen. Käme auf einen Versuch an.

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Katastrophe? Die Club-Akteure steigen in der User-Gunst ab

Man könnte es eine Katastrophe nennen. Mit 0:2 verliert der 1. FC Nürnberg beim SV Sandhausen und wankt Richtung Abstiegsplätze. Neuzugang Mats Möller Daehli lässt bei der schwachen Vorstellung der Franken wenigstens seine Qualitäten aufblitzen. Hier kommen die Einzelkritiken von Sportredakteur Fadi Keblawi, die Noten der User und der Notenvergleich mit dem "kicker".


Fabian Schleusener (29 Jahre alt, 36 Einsätze, null Tore): Ja, schon klar. In der sechsten Minute der Nachspielzeit hat Fabian Schleusener schon mal getroffen, wartet aber nach wie vor auf seine Club-Premiere jenseits von Ingolstadt. Hat zum Saison-Auftakt in Regensburg zusammen mit Robin Hack einen Zwei-Mann-Sturm gebildet und danach gegen Sandhausen und Darmstadt jeweils einen Ein-Mann-Sturm, weil Manuel Schäffler damals verletzt war. Mit bescheidenem Erfolg. "Letztlich kann ich auf jeder der vier Offensivpositionen bei uns spielen", glaubt Fabian Schleusener, sein Trainer forderte ihn kürzlich öffentlich dazu auf, mal "egoistisch und verfressen" zu sein.

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A-Daehli: FCN verabschiedet Sorglos-Saison in Sandhausen

Der 1. FC Nürnberg schlittert immer tiefer in die Krise. Beim abstiegsbedrohten SV Sandhausen setzt der Club seine Sieglos-Serie im Jahr 2021 trotz zweier Neuzugänge fort. Nach der Partie kann der SVS ein bisschen durchschnaufen. Der Klauß-Club hingegen hat nur noch zwei Zähler Abstand auf den Tabellensechzehnten - den SV Sandhausen also.


Robin Hack (22 Jahre alt, 47 Einsätze, 13 Tore): Die Statistik spricht eindeutig für Robin Hacks Versetzung nach ganz vorn und auch eindeutig dagegen. Richtig zur Geltung kommt er eigentlich nur, wenn er mit Anlauf und hoher Geschwindigkeit ins letzte Platzdrittel stürmen kann, mit Prellbock á la Schäffler in der Mitte. Knapp zwei Meter lange Innenverteidiger, die ihm ständig auf den Füßen herumstehen, mag der schmächtige Hack nicht besonders. Zumal er seit zwei Monaten angeschlagen ist; seine Sprunggelenksverletzung, erlitten Anfang Dezember in Paderborn, bereitet ihm immer noch starke Schmerzen.


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